Weingut Reverchon KG

Saartalstr. 2-3, 54329 Konz-Filzen
Germany

Telephone +49 6501 923500
Fax +49 6501 923509
kontakt@weingut-reverchon.de

Trade fair hall

  • Hall 13 / C59
 Interactive Plan

Hall map

ProWein 2017 hall map (Hall 13): stand C59

Fairground map

ProWein 2017 fairground map: Hall 13

About us

Company details

Bereits 1685 wurde das vormals im kirchlichen Besitz befindliche Weingut „privatisiert“.

Die einflussreiche Familie Staadt konnte zu diesem Zeitpunkt den Filzener Herrenberg in ihr Eigentum bringen.

1921 übernahm die hugenottische Bankiersfamilie Reverchon das Weingut als Sommerresidenz und erbaute einen 600qm großen Weinkeller mit Kelterhaus und Remise. So wurde das Weingut zum seinerzeit größten und renommiertesten Sekt- und Weingut der Saar. Drei Generationen später verfiel das Gut – Investitionsstau, unzureichende Weinbergspflege und Qualitätsprobleme führten in die Insolvenz. 2007 übernahm der Unternehmer Hans Maret das desolate Gut. Ein massives Investitionsprogramm zur Renovierung der denkmalgeschützten Immobilien und zur Modernisierung der Kellertechnik, der Aufbau eines passionierten, hochkompetenten Teams sowie die Erweiterung der Anbaufläche von 8 auf 20 Hektar und die Verbesserung der Rebanlagen folgten.

Unsere Weinberge befinden sich am Unterlauf der Saar auf einer Höhe von 160-250 Meter über N.N.

Mit dem Alleineigentum des Filzener Herrenbergs sowie Weinbergen im Filzener Pulchen, dem Ockfener Bockstein und weiteren Weinbergen in Konz und Wiltingen verfügt das Gut über ein exzellentes Lagenportfolio – die perfekte Basis zur Erzeugung großer Saarweine und –sekte. Die Weinberge sind nach Süden oder Süd-Westen exponiert und zu 85 % Steillagen mit Steigungen zwischen 35 und 72%. Durch die ausgeprägten Steigungen ist der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ideal. Der hier vorherrschende dunkle Devon-Schieferboden speichert tagsüber die Sonnenwärme und gibt diese nachts wieder ab. Eine optimale Voraussetzung für die Fruchtentwicklung der Rieslingtraube in unseren Weinbergen. Des weiteren leisten wir mit der Bewirtschaftung der Steillagen einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung unserer einzigartigen Kulturlandschaft.

Wir leben und arbeiten von und mit der Natur, sie ist unser wichtigstes Gut.
Daher legen wir viel Wert auf die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Weinberge mit kontrolliert umweltschonender und naturnaher Weinbergspflege. Dabei werden viele Arbeiten in unseren Weinbergen ganz bewusst ohne den Einsatz von Maschinen in echter Handarbeit verrichtet. Nur so können wir jeden Rebstock individuell pflegen. Mit der nötigen Erfahrung und dem richtigen Fingerspitzengefühl wird geschnitten und gebunden, entblättert, selektiert und sortiert. Schritt für Schritt steigern wir mit jedem Gang durch die Weinberge nachhaltig die Qualität unserer Trauben. Erst sehr spät, oft bis Mitte November, lesen wir unsere Trauben in mehreren Erntedurchgängen selektiv von Hand. Ein hoher Anteil alter, teilweise wurzelechter Reben und die Nachpflanzung ertragsschwacher kleinbeeriger Genetik bildet die Basis, Weine großer Tiefe, hoher Dichte und Komplexität ins Glas zu bringen, belebend und leicht im Alkohol – purer Trinkgenuss ohne Reue.

Bei der Weinbereitung haben alle Vorgänge im Keller das Ziel, die Qualität der Trauben aus dem Weinberg zu erhalten. Dazu gehören der schonende Traubentransport in Bütten, die Beschickung der Kelter mittels Gabelstapler, die Entfernung der Stielgerüste, Freisetzung der Traubenaromen aus der Beerenhaut durch eine Maischestandzeit in der geschlossenen Weinpresse und schonende langsame Pressung bei niedrigem Druck.
Mit dem natürlichen Absetzenlassen der Moste über mindestens 24 Stunden und der temperaturgesteuerten Vergärung mit weinbergseigenen Hefen über einen Zeitraum von mehreren Wochen werden die Fruchtaromen der Trauben und die individuelle Lagencharakteristik unserer Weine optimal erhalten.
Nach dem langen Hefelager in unserem kühlen Weinkeller werden unsere Basisweine zur Erhaltung ihrer frischen Fruchtaromatik ab März auf die Flasche gefüllt. Unsere Lagenweine verbleiben zur Charakterbildung länger auf der Hefe um dann ab Mitte Juni als Flaschenwein probiert werden zu können.

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